TOUCHÉ
Beschreibung
Eine Stadt ohne Jugendliche. Zumindest fast ohne. Und auch nicht für immer. Jetzt aber sind alle im Skilager und das Schulhaus ist leer. Nur sechs sind noch da. Sie sind nicht mitgefahren. Durften nicht? Wollten nicht? Sie wissen es nicht voneinander. Sie wissen eigentlich gar nichts voneinander. Und doch haben sie Vorstellungen davon, wer die anderen sind. Und ziemlich treffsicher liegen sie damit jedes Mal daneben. Das Stück thematisiert den Wunsch, wirklich gesehen zu werden. Es fragt damit gleichzeitig nach der Berechtigung der reflexhaften Zuschreibungen, die wir einander täglich zumuten. Können wir Komplexität nicht anders aushalten? Müssen wir unsere Welt in Gegensätze einteilen – in richtig oder falsch, Mann oder Frau, wir oder die anderen? Vielleicht war ja genau das die Aufgabe für die Sechs in diesem leeren Schulhaus: aufeinander zuzugehen, das Dazwischen, das Uneindeutige und Ambivalente kennenzulernen und die Berührung durch andere anzunehmen.
- Durchführungszeit/en
- Keine Durchführung
Preisinfos
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