Lichtspiel
Beschreibung
Georg W. Pabst war einer der grossen Regisseure der deutschen Stummfilmzeit, «Die freundlose Gasse» (1925) gilt als eines seiner Meisterwerke. Nach der Machtergreifung Hitlers emigriert Pabst in die USA, kann in Hollywood aber nicht reüssieren. So kehrt er mit seiner Familie zurück zu seiner kranken Mutter nach Österreich und begibt sich damit in die Hände des Nationalsozialismus. Von Goebbels erhält er ein klares Angebot: «Bedenken Sie, was ich Ihnen bieten kann. Zum Beispiel KZ. Was ich Ihnen aber auch bieten kann, ist: Alles, was Sie wollen. Jedes Budget, jeden Schauspieler, jeden Film, den Sie machen wollen.» Pabst will Filme machen und startet eine zweite Karriere in Nazi-Deutschland. Doch wo sind die Grenzen? Gibt es nach dem mephistophelischen Pakt noch ein Zurück? Wie funktioniert die Trias zwischen Schuld, Gewissen und Verdrängung und wie geht man damit um, wenn sich die politische Situation immer weiter verschlimmert, bis es zu spät ist?
- Durchführungszeit/en
- Keine Durchführung
Preisinfos
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