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Die Geschichte

Das Gebiet des heutigen Fürstentums ist seit der Jungsteinzeit besiedelt. Seit 1719 bildet es einen eigenen Staat unter der Herrschaft des Fürstenhauses Liechtenstein.

15 v. Chr. wurde es von den Römern erobert und in die römische Provinz Raetia eingegliedert. Nach der römischen Herrschaft wurde das rätoromanische Gebiet unter fränkischer Verwaltung und die Zuwanderung von Alemannen germanisiert. Der heutige Staat wurde von den Fürsten von Liechtenstein durch den Kauf der Grafschaft Vaduz (1712) und der Herrschaft Schellenberg (1699) gegründet. 1719 wurden die beiden Gebiete vereint und zum Reichsfürstentum erhoben.

Noch heute wird das Land aufgrund dieser historischen Zweiteilung in Oberland (Süden) und Unterland (Norden) als eigene politische Wahlkreise geteilt.

1342  Die Grafschaft Vaduz entsteht
1396  Die Grafschaft Vaduz wird reichsunmittelbar
1699  Fürst Johann Adam Andreas kauft die Herrschaft Schellenberg
1712  Fürst Johann Adam Andreas kauft die Grafschaft Vaduz
1719  Erhebung zum Reichsfürstentum Liechtenstein
1806  Souveränität durch Aufnahme in den Rheinbund
1815  Beitritt zum Deutschen Bund
1852  Zollvertrag mit Österreich
1862  Die konstitutionelle Verfassung tritt in Kraft
1868  Aufhebung des liechtensteinischen Militärs
1919  Auflösung des Zollvertrags mit Österreich
1921  Die neue Verfassung tritt in Kraft
1924  Zollvertrag mit der Schweiz, Einführung des Schweizer Frankens
1950  Mitglied beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag
1978  Mitglied des Europarates
1990  Liechtenstein wird 160. Mitglied der UNO
1991  Mitglied der EFTA
1995  Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR)
1995  Beitritt zur Welthandelsorganisation (WTO)
1997  Errichtung der Erzdiözese Vaduz
1999 300 Jahre Unterland
2003  Neue Verfassung tritt in Kraft
2004  Erbprinz Alois wird als Stellvertreter von Fürst Hans-Adam II. eingesetzt
2006  200 Jahre Souveränität
2012  300 Jahre Liechtensteiner Oberland