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Vortrag: Demenz oder Vergesslichkeit?

Eine differenzierte Betrachtung:

Schon ab dem 30. Lebensjahr können gewisse Gedächtnisleistungen nachlassen, insbesondere beim untrainierten Gehirn. Wo aber endet die gewöhnliche altersabhängige Vergesslichkeit und wo beginnt Demenz?

Jeder kann einmal etwas vergessen, verwechseln, verlegen; doch in welchem Ausmass ist das noch „normal" oder sollten die Alarmglocken läuten, da sich vielleicht unbemerkt eine Demenzerkrankung entwickelt?

Während man in jüngeren Jahren vorübergehende Vergesslichkeit gelassen toleriert oder ignoriert, steigt in fortschreitendem Alter oft die Angst, an Demenz zu erkranken.

Die Sorge, allmählich dement zu werden, kann zum quälenden Schreckgespenst geraten, die von Medizinern schon als eigenes Phänomen namens „ Dementia worry" beschrieben wird und einem eigenen Krankheitsbild entspricht.

Das Alter gilt als bedeutsamster Risikofaktor für die Entstehung einer Demenz. Welche anderen Faktoren können darüber hinaus die Merkfähigkeit beeinträchtigen?

Wie es gelingen kann, diagnostisch Unterscheidungen zu treffen zwischen vorübergehenden Störungen der Gedächtnisleistungen und einer fortschreitenden unheilbaren Form der Vergesslichkeit, wie sie im Rahmen von Demenzerkrankungen auftreten kann, ist Thema des Vortrags.

Es werden dabei in leicht verständlicher Form medizintheoretische Hintergründe zu Diagnostik, inklusive Frühdiagnostik erörtert. Auf mögliche präventive Massnahmen wird ebenso eingegangen wie auf diverse Therapieansätze.

Wie kann sich ein Gehirn überhaupt organisieren, um eine Fülle von Informationen zu verwalten, zu ordnen und rechtzeitig abzurufen? Kann Vergessen auch notwendig sein, um Unwichtiges auszufiltern und wie kann bewertet werden, was langfristig im Gehirn gespeichert werden soll?

Den verschiedenen Arten von Gedächtnis wird im Vortrag ebenso Rechnung getragen, wie auch den positiven und negativen Einflussfaktoren auf das Erinnerungsvermögen.

Die Fähigkeit Erlebtes und Gelerntes zu speichern und abzurufen wird von verschiedenen Unterkategorien des Gedächtnisses geleistet. Wie Informationsaufnahme und deren Wiedergabe funktionieren, kann mit Hilfe diverser neuropsychologischer Testverfahren gemessen werden. Eventuell der Gedächtnisstörung zugrundeliegende psychische Störungen können im psychiatrischen Anamnesegespräch eruiert werden. Dazu wird ein kurzer Einblick in die interdisziplinären diagnostischen Abläufe der Memoryklinik geboten.

Unter Umständen kann nicht nur vergessen oder erinnert werden, sondern es kann auch zu falschen Erinnerungen, sogenannten Konfabulationen kommen; vollständige Erinnerungslücken können auftreten, bekannt als Amnesie. Dies auch bei sonst völlig intakter Merkfähigkeit. Manche Gedächtnisstörungen beschäftigen nicht nur Ärzte und Psychologen, sondern auch Juristen und Forensiker.

Der Fokus des Vortrags liegt auf der Unterscheidung von unauffälliger Vergesslichkeit zu krankheitswertigen Störungen der Merkfähigkeit. Besonderes Augenmerk soll auch auf die Massnahmen gelegt werden, die in unserer Hand liegen, um unser Gehirn beispielsweise durch Ernährung, Bewegung und gesundem Lebensstil fit zu halten.

 

Referentin:

Dr.med. Maria Jehle-Danzinger, Oberärztin und Bereichsleiterin im ambulanten alter...

  • Preis

    Eintritt frei! Keine Anmeldung erforderlich.

  • Organisator

    Demenz Liechtenstein
    Matthias Brüstle
    Im Malarsch 4
    9494 Schaan
    Liechtenstein
    kontakt(at)demenz.li
    00423 230 34 45
    00423 793 34 45
    Link zur Website

  • Veranstaltungsort

    SAL Saal am Lindaplatz
    Landstrasse 19
    9494 Schaan
    Fürstentum Liechtenstein

  • Lageplan