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Der Barbier von Sevilla

Gioachino Rossini: Il barbiere di Siviglia – Opera buffa. In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Graf Almaviva liebt Rosina, Rosina liebt den Grafen. Nein, halt! Eigentlich liebt Rosina den armen Studenten Lindoro, für den sich Almaviva ausgibt. Letzteren plagt nämlich die Angst, Rosina könnte ihn nicht wegen seines unwiderstehlichen Charmes, sondern nur des gesellschaftlichen Renommees wegen begehren. Doch auch Rosinas Vormund Bartolo hat ein Auge auf die junge Frau geworfen. Zum Glück ist der gewitzte Barbier Figaro sofort zur Stelle, verhilft dem Grafen zu Rosinas Hand, und sogar der fiese Bartolo geht nicht ganz leer aus.

 

Figaro hier, Figaro da! – Gioacchino Rossinis Vertonung der Komödie von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais strotzt geradezu von Melodien, die zum Nachpfeifen leicht auf den Lippen liegen. Auf diese konzentriert sich Regisseur Martin G. Berger in seiner Neuinterpretation der Oper und der Vorlage ebenso wie auf die Tiefgründigkeit der Situationskomik. Dabei führt er die Figuren nicht nur in schwindelerregende Höhen, sondern stellt buchstäblich alles auf den Kopf.

 

Der berühmte Schriftsteller und Opernkritiker Charles Osborne schrieb über Rossinis Oper: «Das von Grund auf Erfrischende erwächst nicht nur aus der durchschlagenden Wirkung der berühmten Kavatine Figaros; mehrere Elemente wirken zusammen: Rossinis Sinn für die Brillanz stimmlicher und instrumentaler Klangwirkungen, seine Organisation der Form, die Kontrolle der Ausbrüche innerhalb der Formen, die so sehr bezeichnend für seine Opern sind, seine schnelle, intelligente Textvertonung und das, was Verdi ‚das Überquellen an echten musikalischen Einfällen‘ nennt.»

 

Libretto von Cesare Sterbini nach der Komödie «Le Barbier de Séville ou La précaution inutile» von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais.