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Under the Silver Lake

Sam, desillusioniert und vom Leben enttäuscht, trifft eines Tages auf die geheimnisvolle Sarah, die sich im Swimming-Pool seines Appartements vergnügt. Als Sarah kurz darauf spurlos verschwindet macht sich Sam auf die Suche nach ihr.

Sam ist einer dieser jungen Slacker, die tagsüber in Cafés sitzen und bei denen man sich immer fragt, wovon sie ihre Miete bezahlen. Bei Sam ist die Antwort: gar nicht. In fünf Tagen fliegt er aus seiner Wohnung. Doch Sam hat Dinge zu erledigen, die wichtiger sind. Kaffee trinken zum Beispiel. Und bekifft seiner Nachbarin, die stets oben ohne ist, mit dem Fernglas nachschauen in einer Art, die den persiflierenden Ton des Filmes und seine filmhistorische Meta-Ebenen sofort setzt: Hier haben wir einen Hinterhof, einen Mann, ein Fernrohr und seine Nachbarn - ja, das ist die 2018er-Hipster-Variation von DAS FENSTER ZUM HOF. Hier lernt Sam auch Sarah kennen. Sie verbringen einen bekifften Abend und dann ist Sarah plötzlich weg. Sam, der nichts besseres zu tun hat und auch irgendwie die Realität seines langweilig-sinnlosen Hipster-Daseins hier in L.A., dieser wundervoll geisterhaften aber auch aufgeblasenen Stadt, ignorieren muss, macht sich auf der Suche nach ihr. Dabei gerät er - und es ist jetzt schon fast ein Klischee, das zu sagen, aber es stimmt - in eine geradezu lynchesque Geschichte irgendwo zwischen DONNIE DARKO und MULLHOLLAND DRIVE.