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Nora oder Ein Puppenheim

«Nora» gilt als Paradebeispiel für eine dramatische Befassung mit der «Frauenfrage».

Nora hat ein Geheimnis, auf das sie sehr stolz ist. So stolz, dass sie gerne davon erzählt. Nur ihr Mann darf nichts davon erfahren. Vor Jahren hat sie ihm mit einer grossen Summe Geld das Leben gerettet, die sie bei dem windigen Bankangestellten Krogstad geliehen hat. Da ihr Mann Torvald Helmer jetzt im Begriff ist, Bankdirektor zu werden, sollte es leicht fallen, die ausstehende Summe zu begleichen. Aber Krogstad fürchtet unter dem neuen Direktor um seinen Posten und nutzt sein Wissen um Noras Vergehen für eine Erpressung – sie soll dafür sorgen, dass er seine Stellung behält. Doch hat er vor Jahren einmal eine Unterschrift gefälscht und Torvald Helmer ist ein Mann von Prinzipien. Man könnte sagen, er hat nichts anderes. Nora hingegen hat keine strikten Prinzipien. Sie kann nicht nach Regeln leben, die jemand anderes aufgestellt hat als sie selbst.

 

Regie: Mateja Koležnik

Bühne: Raimund Orfeo Voigt

Kostüme: Axel Aust

Bühnenmusik: Mitja Vrhovnik-Smrekar

Choreografie: Magdalena Reiter

Mit: René Dumont, Gunther Eckes, Till Firit, Genija Rykova, Hanna Scheibe