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Marc Bouchkov, Mei-Ann Chen und Sinfonieorchester Liechtenstein

TAK Vaduzer Weltklassik Konzert

Aaron Copland, Sohn litauischer Einwanderer, begann als avantgarde-orientierter Komponist, änderte dann aber seine Tonsprache, indem er sie vereinfachte. Seine Musik wurde aber dadurch keineswegs weniger komplex, war Copland doch ein Meister der Farben und Rhythmen. Seine Musik sprach das amerikanische Publikum an, sein enger Freund Leonard Bernstein förderte ihn, und 1945 erhielt er für «Appalachian Spring» den Pulitzer-Preis. Ein Satz dieser malerischen Musik sind die «Variations on a Shaker ­Melody».

 

Erich Wolfgang Korngold war bereits als Jugendlicher ein bewunderter Komponist und wurde durch die grossen Dirigenten seiner Zeit aufgeführt. In den 30er Jahren etablierte er sich in Hollywood als führender Filmkomponist und erhielt zwei Oscars. 1947 wurde durch Jascha Heifetz sein phänomenales Violinkonzert aus der Taufe gehoben – die melodiöse, facettenreiche Musik fasziniert bis heute. Diesem anspruchsvollen Konzert wird der junge belgische Violinist Marc Bouchkov in jeder Hinsicht gerecht, gehört er doch zu den spannendsten und vielversprechendsten Künstlern seiner Generation. Bouchkov gewann zahlreiche Preise und konzertiert regelmässig mit den grossen Orchestern Europas. Auch in Liechtenstein ist er längst kein Unbekannter mehr, trat er doch bereits 2018 als Solist mit dem Sinfonieorchester Liechtenstein auf. Seit 2019 unterrichtet er zudem an der Internationalen Musikakademie Liechtenstein.

 

Die «Sinfonischen Tänze» schrieb Rachmaninow gegen Ende seines Lebens. Vielleicht ahnte er dieses bereits voraus, denn die ursprünglichen Satzbezeichnungen heissen «Mittag», «Sonnenuntergang» und «Mitternacht». Es ist tiefgründige, wunderschön empfundene Musik. Rachmaninow selbst hielt diese Tänze für sein bestes Werk überhaupt.

 

Die in Taiwan geborene US-Amerikanerin Mei-Ann Chen ist eine der vielversprechendsten jungen Dirigentinnen Amerikas. Sie ist musikalische Leiterin des Memphis Symphony Orchestra sowie auch der Chicago Sinfonietta. 2012 wurde ihr für ihre hervorragende Orchesterarbeit von der League of American Orchestras der renommierte Helen M. Thompson Award verliehen.

 

Aaron Copland – Variations on a Shaker Melody

Erich W. Korngold – Konzert f. Violine und Orchester in D-Dur, op. 35

Sergej Rachmaninow – Sinfonische Tänze, op. 45