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Lars Vogt, Ivor Bolton und Sinfonieorchester Basel

Werke: Ludwig van Beethoven – Klavierkonzert Nr. 5 op. 73 in Es-Dur / Ludwig van Beethoven – «Die Geschöpfe des Prometheus» op. 43

Lars Vogt hat sich als einer der führenden Pianisten seiner Generation etabliert. Vogt ist nicht nur ein äusserst renommierter Solist und Kammermusikpartner, sondern sehr vielseitig aktiv: 1998 gründete er das Festival «Spannungen» in Nordrhein-Westfalen, das sich innerhalb kurzer Zeit zu einem wichtigen Ort anspruchsvoller Kammermusikkonzerte entwickelt. Vogt ist auch Initiator des Projektes «Rhapsody in School», das zu einem der angesehensten Bildungsprojekte Deutschlands zählt.

 

Das Sinfonieorchester Basel gilt als eines der ältesten und zugleich innovativsten Orchester der Schweiz. Es ist sowohl in seinen eigenen Konzertreihen als auch bei Gastspielen im In- und Ausland zu erleben. Unter den Dirigenten, die dem Sinfonieorchester Basel eng verbunden waren, finden sich Namen wie Johannes Brahms, Felix Weingartner, Gustav Mahler, Wilhelm Furtwängler oder Armin Jordan. Eine ganze Reihe bedeutender Werke des 20. Jahrhunderts wurden vom Sinfonieorchester Basel uraufgeführt.

 

Peter Simonischek ist seit 1999 Ensemblemitglied des Burgtheaters Wien, langjähriger Darsteller des «Jedermann» bei den Salz burger Festspielen und Träger des Europäischen Filmpreises als «Bester Darsteller» für «Toni Erdmann». Er spricht einen eigens für dieses Konzert konzipierten Text von Alain Claude Sulzer zu Beethovens Ballett «Die Geschöpfe des Prometheus».

 

Als Beethoven im Jahr 1809 sein fünftes Klavierkonzert schrieb, stand Napoleon Bonaparte mit seinen Truppen vor Wien. Beethoven befand sich in finanziell unsicherer Lage und der Kriegslärm beeinträchtigte ihn. In dieser Situation entstand ein Werk, in dem sich – ganz anders als es sein Beiname «Emperor Concerto» suggeriert – heroisch-martialische Motive mit ungemein zarten, lyrischen und suchenden Momenten abwechseln. Der Pianist Lars Vogt sieht darin die «Befreiung des Individuums»: Kühn und wild muss sich der Solist am Klavier die Freiheit erkämpfen, die sich im tänzerisch-leichten Schlusssatzankündigt.