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In 52 Arbeitsschritten zum perfekten Fahrgenuss

52 Arbeitsschritte und insgesamt 7 Tage braucht es, ehe Achim Vogt ein Paar Skier hergestellt hat. Die reine Arbeitszeit beträgt 6 Stunden. Bis auf den finalen Schliff, um den sich Martin Tischhauser kümmert, führt der Balzner alle Arbeiten in seiner Werkstatt im Schaaner Industriegebiet aus. Vor dem eigentlichen Produktionsprozess gilt es für Vogt jedoch viel Vorarbeit zu leisten – etwa mit der Herstellung der Holzkerne oder dem Biegen der Skikanten.

So entsteht ein Paar Skier:

Kundengespräch und Design: Achim Vogt nimmt die Wünsche des Kunden auf wie Design, Fahreigenschaften und Einsatzgebiet. Anschliessend entwirft er das Layout der Skier, druckt das Design in Originalgrösse auf Papier, um es dann später in mehreren Schritten auf die Skioberfläche zu übertragen.

Vorbereitung und Leimen: Da der Druckvorgang des Designs auf die Skioberfläche insgesamt drei Tage in Anspruch nimmt, bereitet Vogt in der Zwischenzeit alle Materialen vor, um später umgehend mit dem Leimen beginnen zu können. Anschliessend werden die vorbereiteten Elemente wie Skibelag, Skikanten, Titanal-Begurtung, Fiberglas, Holzkern mit Seitenwange, Folien, Gummi sowie Skispitzeinlage und Endschutz in die für das entsprechende Modell vorgesehen Bauform eingelegt.

Drucken und Erhitzen: Nun werden die Ski-Sandwiches in die von Vogt selbst gebaute Skipresse gesteckt, wo sich die Einzelteile bei 140 Grad und unter dem Druck von 10 Bar (entspricht ca. 40 Tonnen beim 170 cm) zu einer Einheit verbinden.

Befreien und Schleifen: Maschinell und per Hand befreit Vogt den «Rohski» von überflüssigem Material, gibt ihm die endgültige Form und verpasst dem Sportgerät eine Seriennummer. Um den Feinschliff von Kanten und Belag kümmert sich dann Martin Tischhauser, welcher schon während der aktiven Rennkariere für Vogts Renngeräte zuständig war.